Eingesendetes Bild



ein Bild zurück nächstes Bild



Der Holder wurde in komplett alle Einzelteile zerlegt und komplett überarbeitet.
Die Teile welche lackiert werden sollten, wurden in ein Ultraschall-Tauchbad gegeben, um alle Lackreste, Rost und Fette zu entfernen.

Am Motor wurde der Kolben überschliffen und Ölnuten eingefräst und zu guter letzt mit neuen Kolbenringen versehen.
Am Pleuel wurden das Kolbenauge erneuert und anschließen ein Kolbenbolzen mit 5/100 mm Spiel neu gefertigt. Die Pleuel-Lagerschalen an der Kurbelwelle wurden ebenfalls erneuert.
Den Zylinder haben wir Hohnen lassen um entstandene Riefen zu entfernen. Das Getriebe haben wir aufgrund des optisch einwandfreien Zustandes zusammen gelassen. Die Kupplung und das Lenkgetriebe haben wir neu eingestellt.

Kotflügel, Haube, Armaturenbrett und Sitz wurden von den Beulen befreit und anschließend verzinnt. Unter den Kotflügeln haben wir Unterbodenschutz vor dem Lackieren gespritzt. Alle Teile wurden 2 x grundiert und anschließend mindestens 2 x mit dem "Original"-Lack der Fa. Jehle neu lackiert. Luft- und Kraftstoff-Filter sowie alle Kraftstoff- und Öl-Leitungen und die komplette Elektrik haben wir erneuert.

Bei allen sichtbaren Schrauben verwendeten wir nur geschwärtzte bzw. "normale" Stahlschrauben, da wir der Meinung sind, daß im Jahre AD 1958 noch keine Edelstahl bzw. verzinkte Schrauben, Muttern, U-Scheiben und Federringe verwendet wurden. Natürlich sind alle "naturbelassenen" Schrauben mit Klarlack geschützt.

Neue Reifen vorn und hinten und fertig war das gute Stück. Das ist nun die Geschichte der nur 3-monatigen Restauration im Zeitraffer. Jeden Abend (manchmal bis spät in die Nacht) und jeden Samstag ganztägig haben wir zusammen in der beheizten Garage von Albrecht am Holder gearbeitet.

eingesendet von Thomas Kohnle aus Weinstadt-Schnait